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Dez 23
2006
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Das Bildungsangebot wie auch die Nachfrage regulieren sich selber auf dem Markt.
Die angebotenen Kurse und Seminare richten sich nach den Zielen und Inhalten des jeweiligen Betriebs. Weiter wird die Finanzierbarkeit der Veranstaltungen in betracht genommen. Die Kursleiter/-in hat freie Hand den Kurs zu gestalten. Er oder sie dürfen sich nur im vorgelegten Rahmen bewegen.
„In diesem pragmatischen Gedankenkreis wird Didaktik als Wissenschaft vom Lehren und Lernen in ihrer Reichweite so reduziert, dass selbst die globale Programmplanung seitens der institutionellen Leitungsgremien zur „Institutionsdidaktik“(Tietgens 1992, S.13) veredelt wird.“ (Meueler, S.682)
Das Problem das besteht ist, dass die Institution sich nach dem Bedarf an Programmen richtet und der Teilnehmer nichts weiter in der Statistik ist, als nur eine Rechnergröße.
In vielen Kursangeboten mag das gut gehen, aber um Teilnehmer effizient zu fördern und jedem Individuum auf die Schwächen und Defizite einzugehen, und diese zu schließen, beziehungsweise Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter auszubauen, braucht die Lehrperson Zeit und einen meist utopisch perfekten Rahmen dafür.
Es stellt sich dann die Frage auf welche weise die Institute sich sonst richten sollen als nach der Teilnehmerzahl. Irgendwie müssen auch die Fachkräfte honoriert werden und das Unternehmen liquide bleiben und wenn möglich noch expandieren.
Die größt mögliche Effizienz aus einer Programmausrichtung zu ziehen ist, wenn Planer und der lernende Erwachsene zusammenarbeiten. Außerdem muss der Kursleiter sich intensiv mit der Seminargestaltung und Seminarorganisation beschäftigen. Für einen Kursleiter ist es nicht immer einfach die geforderten Lernziele so intensiv zu erarbeiten wie dieser es sich vorstellt, da dieser immer wieder auf die vorgegebenen Rahmenbedingungen der Institution achten muss. Erwachsenen - Lehrende können nicht anders lehren, als für die vorgegebene Wirtschafts- und Gesellschaftsform zu erziehen und auszubilden.
Die Institution hat sich also noch in der Planung über die Angebote zu überlegen, auf welche wesentlichen Ziele sie hinaus will, seien diese jetzt betrieblich – wirtschaftlich oder eher didaktisch – pädagogisch ausgerichtet. Um qualitativ und quantitativ gute Kurse anzubieten braucht man die richtigen Kursleiter und eine genaue Vorstellung was im jeweiligen Unternehmen unter dem Begriff ´Bildung` zu verstehen ist und auf welches Ziel man hinaus will.
1.) Bildung
Bildung im Sinne der Formung, Beeinflussung und Gestaltung wird bis heute vor allem mit der Sozialform Erziehung gleichgesetzt.
Unter Erziehung versteht man nach Brezinka eine soziale Handlung, durch die Menschen versuchen das Gefüge psychischer Dispositionen anderer Menschen mit psychischen und soziokulturellen Mitteln zu erhalten, verbessern oder zu beseitigen.
“Bildung entwickelt sich im Widerstand gegen Herrschaft, von der alle Erziehung durchgesetzt ist.“ (Meueler, S. 684)
Es wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass der Mensch sein ganzes Leben lang ein erziehungs- und belehrbedürftiges Mängelwesen bleibe. In der Erwachsenenbildung wird der Lernende als Teilnehmer bezeichnet, da dieser aktiv am Lernprozess teilnehmen und nicht sich passiv berieseln lassen soll. Unter diesen Vorraussetzungen scheint der Begriff ´Bildung` in einem anderen Licht.
Der Lernende steht jetzt als selbstdenkend und selbstbestimmt da und kann sich die von ihm geforderte Bildung selbst aneignen. Hier sucht sich laut Meueler das Subjekt selbst einen Weg sich Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen.
Erhard Meueler stellt den Begriff Bildung eher als Subjektentwicklung dar und verbindet mit diesem Beispiel die oben aufgeführten Perspektiven von Bildung.
Der Begriff Bildung als Selbstbildung ist auf Verstehen ausgerichtet. Um etwas erklären zu können muss Wissen vorhanden sein. Bildung bedarf immer des Wissens, aber sie durchdringt und übersteigt es mittels kritischer Reflexion( vgl. Siebert 1992, S.18 und 57)
So verstanden erscheinen Subjektivität und Bildung miteinander verknüpft, auslegbar als Fähigkeit zur Selbstreflexion, Verantwortung und Weiter und Fortentwicklung der Gesellschaft.
Die angebotenen Kurse und Seminare richten sich nach den Zielen und Inhalten des jeweiligen Betriebs. Weiter wird die Finanzierbarkeit der Veranstaltungen in betracht genommen. Die Kursleiter/-in hat freie Hand den Kurs zu gestalten. Er oder sie dürfen sich nur im vorgelegten Rahmen bewegen.
„In diesem pragmatischen Gedankenkreis wird Didaktik als Wissenschaft vom Lehren und Lernen in ihrer Reichweite so reduziert, dass selbst die globale Programmplanung seitens der institutionellen Leitungsgremien zur „Institutionsdidaktik“(Tietgens 1992, S.13) veredelt wird.“ (Meueler, S.682)
Das Problem das besteht ist, dass die Institution sich nach dem Bedarf an Programmen richtet und der Teilnehmer nichts weiter in der Statistik ist, als nur eine Rechnergröße.
In vielen Kursangeboten mag das gut gehen, aber um Teilnehmer effizient zu fördern und jedem Individuum auf die Schwächen und Defizite einzugehen, und diese zu schließen, beziehungsweise Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter auszubauen, braucht die Lehrperson Zeit und einen meist utopisch perfekten Rahmen dafür.
Es stellt sich dann die Frage auf welche weise die Institute sich sonst richten sollen als nach der Teilnehmerzahl. Irgendwie müssen auch die Fachkräfte honoriert werden und das Unternehmen liquide bleiben und wenn möglich noch expandieren.
Die größt mögliche Effizienz aus einer Programmausrichtung zu ziehen ist, wenn Planer und der lernende Erwachsene zusammenarbeiten. Außerdem muss der Kursleiter sich intensiv mit der Seminargestaltung und Seminarorganisation beschäftigen. Für einen Kursleiter ist es nicht immer einfach die geforderten Lernziele so intensiv zu erarbeiten wie dieser es sich vorstellt, da dieser immer wieder auf die vorgegebenen Rahmenbedingungen der Institution achten muss. Erwachsenen - Lehrende können nicht anders lehren, als für die vorgegebene Wirtschafts- und Gesellschaftsform zu erziehen und auszubilden.
Die Institution hat sich also noch in der Planung über die Angebote zu überlegen, auf welche wesentlichen Ziele sie hinaus will, seien diese jetzt betrieblich – wirtschaftlich oder eher didaktisch – pädagogisch ausgerichtet. Um qualitativ und quantitativ gute Kurse anzubieten braucht man die richtigen Kursleiter und eine genaue Vorstellung was im jeweiligen Unternehmen unter dem Begriff ´Bildung` zu verstehen ist und auf welches Ziel man hinaus will.
1.) Bildung
Bildung im Sinne der Formung, Beeinflussung und Gestaltung wird bis heute vor allem mit der Sozialform Erziehung gleichgesetzt.
Unter Erziehung versteht man nach Brezinka eine soziale Handlung, durch die Menschen versuchen das Gefüge psychischer Dispositionen anderer Menschen mit psychischen und soziokulturellen Mitteln zu erhalten, verbessern oder zu beseitigen.
“Bildung entwickelt sich im Widerstand gegen Herrschaft, von der alle Erziehung durchgesetzt ist.“ (Meueler, S. 684)
Es wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass der Mensch sein ganzes Leben lang ein erziehungs- und belehrbedürftiges Mängelwesen bleibe. In der Erwachsenenbildung wird der Lernende als Teilnehmer bezeichnet, da dieser aktiv am Lernprozess teilnehmen und nicht sich passiv berieseln lassen soll. Unter diesen Vorraussetzungen scheint der Begriff ´Bildung` in einem anderen Licht.
Der Lernende steht jetzt als selbstdenkend und selbstbestimmt da und kann sich die von ihm geforderte Bildung selbst aneignen. Hier sucht sich laut Meueler das Subjekt selbst einen Weg sich Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen.
Erhard Meueler stellt den Begriff Bildung eher als Subjektentwicklung dar und verbindet mit diesem Beispiel die oben aufgeführten Perspektiven von Bildung.
Der Begriff Bildung als Selbstbildung ist auf Verstehen ausgerichtet. Um etwas erklären zu können muss Wissen vorhanden sein. Bildung bedarf immer des Wissens, aber sie durchdringt und übersteigt es mittels kritischer Reflexion( vgl. Siebert 1992, S.18 und 57)
So verstanden erscheinen Subjektivität und Bildung miteinander verknüpft, auslegbar als Fähigkeit zur Selbstreflexion, Verantwortung und Weiter und Fortentwicklung der Gesellschaft.
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